Mutierte Euphorismen

Mein Leben ist zu groß für mein Ich und deshalb muss ich Stück für Stück davon abschneiden, bis es wieder passt, ich wieder Luft zum Atmen habe.

Ich möchte ein Eisbär sein, Eisbär Eisbär. Links von der Mitte ist immer auch moralisch asphaltiert. Als ich in der Früh die Wohnung verließ, schlief der Franzose auf dem Sofa. Anagramme stellen schließlich auch für Vorgesetzte eine unerwartet vorteilhafte Herausforderung. Und zum Schluss war mir der Held des Sprechgesangs nicht mehr verachtenswert erschienen. Menschliche Freuden gibt es in diesem Land nur gegen Bargeld, zu groß ist die Angst vor gefühlskalten Zechprellern. Ich glaube, ich sollte anfangen, etwas zu arbeiten, jetzt, da ich sehen lerne.

Wonach sucht sie, was fehlt ihr zum Glücklichsein? Wovor hattest Du Angst, als Du noch ein Kind warst? Bist Du erwachsen? Fürchtest Du Dich vorm Fliegen? Vorm fallen-gelassen-Werden? Warum ist der wichtigste Mensch in ihrem Leben ihr nicht genug? Was kannst Du, was niemand anders kann? Wofür liebst Du Dich?

14.10.06 01:27
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Jay / Website (14.10.06 01:50)
Deine Art zu schreiben ist faszinierend, fast schon beängstingend. Aber dennoch, ich mag deine Worte.

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen




















Gratis bloggen bei
myblog.de