Something I can never have

Es ist schon sehr beruhigend, wenn man keine Zeit mehr hat für die Frage nach dem Wofür. Da sitzt man dann irgendwann ganz entspannt morgens um zwei vor der structured result presention und liegt im nächsten Moment mit offenen Augen tot auf der Tastatur, noch immer den data folder umklammert, als wäre dieser das Einzige, was je von Bedeutung war.

Mein Leben und Ich: Es ist jetzt Wochen her, dass der Nachtpförtner mal nicht vor mir nach Hause gegangen ist. Ich kenne die Zubereitungsanweisungen von einhundertsieben- unddreißig Fertiggerichten auswendig. Die Uni will meine zwanzig-Seiten-Hausarbeit bis Montag haben, die sechzehnseitige habe ich heute Morgen um drei gerade noch fertig bekommen. Sozialleben habe ich auch, ja, aber es dauerte, bis ich gelernt hatte, Stochastik und micro economics auch unter Einfluss von long island und co in angemessener Geschwindigkeit verarbeiten zu können.

Ich gestehe: Ich rauche zuviel, esse zu schnell und zu ungesund, und weiß nicht, was krankhafter ist - mein Ehrgeiz oder meine zwanghafte Abhängigkeit von Anerkennung.

postscriptum: Verzeih, dass ich Deine Illusionen zerstören muss: Geld macht nicht glücklich.

17.10.06 23:00
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen




















Gratis bloggen bei
myblog.de