Sein oder nicht Sein

Beißend, stechend, blutend quält sich das trübe Gift in meine Lungen. Das Rein muss raus und das Raus muss rein. Der Mond zieht sich vor mir aus, verführt mich. Undankbare Hure.

Warum Gleichgültigkeit so weh tut, fragst Du mich, und ich bringe Deinen Gefühlen das Masturbieren bei.

Ich schaue in den Spiegel und sehe ... Hassliebe. Sag mir morgen Früh noch einmal, dass wir glücklich sind. Wer zu lange in die Sonne schaut wird blind.

Was denkst Du?
6.11.06 22:26
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Jay / Website (6.11.06 23:18)
Es scheint, als würdest du von den sinnlosen Hinterlassenschaften in Gästebüchern nicht viel halten - ich entdecke Gemeinsamkeiten.

Jay


Jay / Website (7.11.06 22:36)
Wonach ich suche, woran ich glaube. Ich suche nach einer Möglichkeit, die Zeit bis zum Tod nicht nur irgendwie zu überstehen. Erfahrungen haben mich das Urvertrauen des Menschen in sich selbst, seine Umwelt und das Leben verlieren lassen. Ob diese Existenz noch lebenswert ist - ich weiss es nicht. Ich suche nicht nach der Antwort sondern immer nach weiteren Fragen.

Was die Tiere betrifft - sie faszinieren mich, gerade weil sie "einfach leben", nicht an gestern und morgen denken. Auf eine seltsame Weise besteht wohl doch eine Ähnlichkeit zu den meisten Menschen, und doch ist ihre Art zu leben nicht miteinander zu vergleichen. Es ist schwer zu erklären, wenn nicht sogar unmöglich. Hauptsächlich besteht meine Zuneigung wohl darin, dass ich mir sicher sein kann, nicht enttäuscht zu werden, wovon sich von den meisten zwischenmenschlichen Beziehungen das Gegenteil bestätigen lässt.

Die Fremde

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